Sprungziele
Seiteninhalt
18.03.2025

"Eleganz, Höflichkeit und Rhetorik“ – Ein Tag des Etikettetrainings an der Fritz-Erler-Schule

Am 18. März 2025 fand an der Fritz-Erler-Schule ein ganz besonderer Tag statt, ...

an dem die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums in einem umfassenden Etikettetraining wichtige soziale und kommunikative Kompetenzen für ihre berufliche und persönliche Zukunft erlernten. Der Tag war eine Mischung aus praktischen Übungen und theoretischen Einführungen zu Themen, die sowohl in der schulischen als auch in der beruflichen Welt von großer Bedeutung sind. Dabei ging es nicht nur um Fachwissen, sondern auch um den respektvollen Umgang miteinander, der das Fundament für ein harmonisches Miteinander bildet.
Der Tag begann mit einem Modul, das den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung eines gepflegten äußeren Erscheinungsbildes näherbrachte. Das Thema Kleideretikette, besonders im Hinblick auf die bevorstehende mündliche Abiturprüfung, wurde intensiv behandelt. „Der erste Eindruck ist entscheidend und der letzte bleibt“, sagte Bertolt Brecht, und dieser Gedanke stand auch im Zentrum des Trainings. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie wichtig es ist, sich angemessen und professionell zu kleiden – ob für Prüfungen oder gesellschaftliche Anlässe. Saubere, gut gebügelte Kleidung, gepflegte Frisuren und dezente Accessoires gehörten ebenso dazu wie die richtige Wahl der Farben und Stoffe, die nicht nur den Anlass respektieren, sondern auch das eigene Engagement widerspiegeln.
Im nächsten Modul ging es um das Thema „Essen und Trinken“ und die Etikette bei Tisch. Die Schülerinnen und Schüler erhielten wertvolle Tipps, wie man sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen angemessen verhält – sei es bei einem Geschäftsessen, einem ersten Date oder einem informellen Treffen mit Freunden. Sie lernten, dass es nicht nur auf das richtige Verhalten ankommt, sondern auch auf die kleinen Details: Mit dem Platznehmen warten, die Serviette richtig verwenden, bei einem Buffet angemessene Portionen wählen und das Besteck korrekt handhaben. Dabei wurde besonders Wert auf die Bedeutung von Höflichkeit und Respekt im Umgang mit anderen gelegt, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen und die eigenen Tischmanieren zu perfektionieren.
Das dritte Modul widmete sich der Rhetorik – einem unverzichtbaren Werkzeug, das die Schülerinnen und Schüler auf ihre Präsentationen, GFSen und die mündliche Abiturprüfung vorbereitete. In praktischen Übungen lernten sie, ihre Gedanken klar und überzeugend zu formulieren, ihre Nervosität zu kontrollieren und souverän vor einem Publikum zu sprechen. Besonders wichtig war, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Inhalte ihrer Präsentationen beherrschten, sondern auch die Kunst des Dialogs und des aktiven Zuhörens. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für eine erfolgreiche mündliche Prüfung, aber auch für die berufliche Kommunikation im späteren Leben.
Ein weiteres Modul, das nicht unerwähnt bleiben sollte, war das Thema „Höflichkeit“, das besonders im Schulalltag eine große Rolle spielt. Die
Schülerinnen und Schüler lernten die acht goldenen Regeln des höflichen Umgangs, die für ein respektvolles Miteinander sorgen und Missverständnisse vermeiden helfen. Angefangen bei einer freundlichen Begrüßung und Verabschiedung bis hin zu einem respektvollen Verhalten im Unterricht und auf dem Schulweg – all diese Aspekte tragen dazu bei, eine angenehme und positive Atmosphäre in der Schule zu schaffen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Vermeidung von Störungen im Unterricht sowie auf den respektvollen Umgang mit Mitschülern und Lehrkräften gelegt. Auch die richtige Nutzung von Handys und das rücksichtsvolle Verhalten in den Pausen fanden Beachtung, um die Gemeinschaft zu stärken und Konflikte zu minimieren.
In der Mittagspause wurde das Gelernte in die Praxis umgesetzt, als die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen ein Buffet organisierten. Es war eine Gelegenheit, sich auszutauschen, zu stärken und gleichzeitig die Tischmanieren in einer entspannten Atmosphäre zu üben.
Das Etikettetraining an der Fritz-Erler-Schule ist eine exklusive Besonderheit des beruflichen Gymnasiums, die den Schülerinnen und Schülern eine umfassende Vorbereitung auf die Herausforderungen der Zukunft bietet. Es geht nicht nur um akademische Leistungen, sondern auch um die soziale und kommunikative Kompetenz, die in der heutigen Welt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Indem die Schülerinnen und Schüler in Themen wie Kleideretikette, Tischmanieren und Rhetorik geschult werden, setzt die Fritz-Erler-Schule einen wichtigen Akzent auf die ganzheitliche Ausbildung und bereitet ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf die Anforderungen der Berufswelt vor.

Autor/in: T. Zepf