Sprungziele
Seiteninhalt
22.10.2026

Demokratie, Comics, Schokolade – eine Studienfahrt nach Brüssel

Wissensdurstige FESler der Jahrgangsstufe 2 des Beruflichen Gymnasiums begaben sich an einem Herbstmorgen auf den Weg ins Zentrum der Europäischen Union, nach Brüssel.....

Sicher und pünktlich transportierten Züge der Deutschen Bahn die neugierige Gruppe. Um in der Stadt der Waffeln, Demokratie und Schokolade mobil zu sein, übten sich alle in Geduld und konnten nach zweistündiger Wartezeit am Gare du Midi Bruxelles eine Jahreskarte für den Brüsseler Nahverkehr in Händen halten. Der Weiterreise ins Hotel stand nun nichts mehr im Wege. Ein typisch belgisches Menü beschloss den ersten Tag der gemeinsamen Studienfahrt. Fasziniert tauchten alle Reisenden am kommenden Vormittag in die Welt der Comics ein, die in Brüssel in Form von über 70 Hauswandmalereien in Erscheinung treten. In einer Kombination aus Stadtgeschichte und Kunst erlebten wir bei Eiseskälte einen spannenden Rundgang durch Brüssels Innenstadt. Ein besonderer Höhepunkt war der Europatag, der mit einem Besuch in der Europäischen Kommission startete. Referent Markus Häger führte in die Bedeutung der Europäischen Union und Arbeitsweise der Kommission ein. Er betonte besonders, dass die Europäische Union das Ziel Frieden und Wohlstand für alle verfolge und dass in Brüssel hierfür ganz normale Menschen arbeiten. Schon Angela Merkel genoss Pommes bei Chez Antoine, in Brüssel lernten wir, dass Fritten nicht nur mit Mayonnaise oder Ketchup verzehrt werden können, sondern mit den unterschiedlichsten Saucenvariationen. Gestärkt wagten wir uns dann an europäische Geschichte im äußerst beeindruckenden Haus der Europäischen Geschichte, wir unternahmen eine Zeitreise beginnend mit der Französischen Revolution bis in die heutige Zeit. Natürlich durfte am letzten Tag ein Besuch der Chocostory Brüssel nicht fehlen, neben dem Naschen von Schokolade erfuhren wir einiges über Herkunft und Bedeutung der süßen Leckerei durch die Jahrhunderte. Erfüllt von Eindrücken, neuem Wissen und einem sehr schönen gemeinsamen Erleben kehrten alle wohlbehalten zurück nach Tuttlingen.

Autor/in: T. Zepf