Einblicke in die Geheimnisse der Braukunst
Die Schüler der beiden Kurse des Faches Sondergebiete der Ernährungswissenschaften der Jahrgangsstufe 1 besichtigten im Rahmen einer Exkursion zum Thema alkoholhaltige Getränke die Hirschbrauerei in Wurmlingen...
Gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften Herrn Maucher und Herrn Zepf sahen die Schüler zu Beginn der Führung den Imagefilm der Hirschbrauerei, der die feste Verwurzelung des Unternehmens in der Region verdeutlicht. Die Rohstoffe, wie beispielsweise Gerste und Hopfen, werden von Landwirten der Umgebung bezogen. Insbesondere der Hopfen aus Tettnang wird weltweit als einer der besten betrachtet. Neben der Förderung der Landwirte wird so auch eine gleichbleibende Qualität gewährleistet.
Die anschließende Werksführung machte die komplexen Arbeitsabläufe der Brauerei sichtbar. Die zurückgegebenen Pfandflaschen werden zuerst sortiert und gesäubert, bevor sie wieder befüllt werden. Heutzutage übernehmen moderne Maschinen die Abfüllung, Etikettierung und Bestückung der Kisten, was früher größtenteils noch Handarbeit war. Neben der Produktion der überregional bekannten Biersorten übernimmt die Hirschbrauerei auch die Abfüllung von Limonaden und Bieren anderer Hersteller, da die Hirschbrauerei als einziges Unternehmen der Region die Befüllung von Bügelflaschen durchführen kann. Von der Abfüllung ging es weiter zum Braukessel, wo der Brauereimitarbeiter den Brauvorgang erklärte. Das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraute Bier wird in riesigen Tanks gelagert und darf sieben bis neun Wochen reifen. Wenn die Qualitätskontrolle grünes Licht gibt, kann das Bier in Flaschen abgefüllt werden. Bei 2 °C im Lagerkeller durften die Schüler die beeindruckend großen Lagertanks bestaunen, bevor es schnell wieder hinaus ins Warme ging.
Am Ende der Führung wurde den Schülern ein Brauer-Brief inklusive Erinnerungsfoto überreicht, der ihnen die Kenntnis der Geheimnisse der Braukunst bescheinigt.
Autor/in: F. Maucher