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02.03.2022

Kooperationsprojekt:

Kreissparkasse Tuttlingen unterstützt die Fritz-Erler-Schule beim „Deutschen Gründerpreis für Schüler“-Wettbewerb

Jeder träumt davon Ideen, die antreiben, zu Geld werden zu lassen. Diesem Traum sind 16 Schülerinnen und Schüler des Kurses „Geschäftsprozesse“ der Klasse 1BK2W (Kaufmännisches Berufskolleg mit Abschluss Fachhochschulreife) der Fritz-Erler-Schule Tuttlingen nähergekommen. Zusammen mit deren Lehrkraft Anna Rombach präsentierten sie im Januar 2022 per Online-Live-Übertragung der Kreissparkasse Tuttlingen ihre Geschäftsideen. Coronabedingt konnten die Präsentationen leider nicht wie bisher im Sparkassenforum stattfinden. Simon Süssenbach, Gewerbekundenbetreuer, sowie Veli Akkaya, Referent für Talent Management und Transformation, konnten hierbei fachkompetente Rückmeldungen zu den entwickelten Schüler-Businessplänen geben. Organisiert wird das langjährige Kooperationsprojekt von Seiten der Kreissparkasse Tuttlingen von Sonja Geigis, ebenso Referentin für Talent Management und Transformation.

Initiiert durch Georg Hermann, Lehrkraft für den Fachbereich Wirtschaft, sowie der ehemaligen Schulleiterin Ursula Graf, finden seit 2014 an der Kreissparkasse regelmäßig Präsentationen von Schüler-Business-Plänen statt. Nach der Vermittlung von theoretischen Inhalten entwickelten die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Geschäftsprozesse“ des Berufskollegs von Oktober bis Dezember zunächst Ideen zu einer soliden Geschäftsidee weiter. Diese Geschäftsidee wurde in einen Businessplan überführt, der nun an der Präsentation „vor“ der Kreissparkasse Tuttlingen seine „Feuertaufe“ zu bestehen hatte.

Die Schülerinnen Diane Martin, Lisa Merkel und Michelle Pfaff gründeten die „LIMDI OHG“ und entwickelten den „Smart Bin“, ein intelligenter Mülleimer, welcher den Müll mithilfe eines Scanners und eines Fließbandes selbst trennt. Lorins Auchter präsentierte den Business-Plan für sein Unternehmen „Lorins Solution“, welches umweltfreundliche und hautverträgliche (Fussball-)Trikots aus Hanf herstellen wird. Die „Scrubbie GmbH“, bestehend aus Kai Gerhard, Leon Lücke und Julia Winterholler, entwickelte die „kluge Klobürste“ mit integriertem Schwarzlicht für eine effektive und hygienische Reinigung. Samira Horozovic, Samuel Mattes und Matej Svacina zeigten, dass sich für ihre „White Smile“-Zahnbürste, mit integrierter Kamera und mit Bluetooth ausgestattet, ein Absatzmarkt finden lässt. Mit „Rewash Shower“ präsentierten Efdalya Akcan, Jacqueline Bruski, Leandra Coric und Justin Schreyer eine multifunktionale Dusche für Pflegebedürftige, welche die Selbstständigkeit fördert und gleichzeitig das Pflegepersonal entlastet. Amadou Diallo und Leon Quast entwickelten für das Lagermanagement ein „Scale System“, ein Regalsystem mit integrierter Waage und Software.

Neben der Präsentation der eigentlichen Idee wiesen die jeweiligen Schüler-Business-Pläne im Sinne eines „Startups“ auch Organisationsstrukturen, mögliche Personalstrukturen, Firmenphilosophien, angestrebte Rechtsformen, eine Chance- und Risiken-Analyse und eine ausführliche finanzwirtschaftliche Planung auf. Die hierdurch gewonnenen Erfahrungen halfen der Wirtschaftspädagogin Frau Rombach nicht nur Unterrichtsinhalte zu vertiefen, sondern auch deren Bedeutung greifbar zu vermitteln. Herr Süssenbach und Herr Akkaya von der Kreissparkasse Tuttlingen konnten vor ihrem fachlichen Hintergrund jeder „Gründergruppe“ konkrete Tipps und Tricks zu Organisationsstrukturen, Kalkulationen und den Geschäftsplänen geben. Auch bezüglich kritischer Rückmeldungen zu Personalstrukturen, Kosten und den Standortwahlen nahmen die Wirtschaftsprofis kein Blatt vor den Mund.

Das von den Tuttlinger Banken erhaltene Feedback wird nun seitens der Schüler-Startup-Gruppen aufgearbeitet und im Rahmen des Wettbewerbs für den „Deutschen Gründerpreis für Schüler“ als Schüler-Business-Plan eingereicht. Die Kreissparkasse Tuttlingen tritt neben der fachlichen Betreuung als Sponsor auf und übernimmt die Anmeldegebühren der Teams in Höhe von 829,90 Euro.

Die Fritz-Erler-Schule schätzt die langjährige, umfassende und großzügige Kooperationsbereitschaft der Kreissparkasse Tuttlingen sehr. Bei dem bundesweiten Wettbewerb winken den einreichenden Teams Unterstützungspreise, die die Chancen eines „Durchbruchs“ der Idee deutlich erhöhen. Die Gewinnchancen der Teams der Fritz-Erler-Schule dürften durch die Unterstützung der Kreissparkasse Tuttlingen deutlich gestiegen sein.

Bild vergrößern: KSK Gründerwettbewerb
Präsentationen der Business-Pläne per Online-Übertragung; von der Kreissparkasse Tuttlingen: Veli Akkaya und Simon Süssenbach; von der Fritz-Erler-Schule Klasse 1BK2W: Samira Horozovic, Matej Svacina und Samuel Mattes.