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Zukunftsorientierte Bildungspartnerschaft - Konstituierende Sitzung des Elternbeirates der Fritz-Erler-Schule

Zum Auftakt begrüßte Schulleiter Rainer Leuthner die versammelten Elternvertreterinnen und Elternvertreter und bedankte sich beim Elternbeirat des vergangenen Schuljahres für die engagierte Arbeit.

In der generalistischen Pflegeausbildung werde hingegen werde „das beste aus mehreren Welten zu einem Beruf geschmiedet“, so Rainer Leuthner. Die drei bisherigen Berufsprofile Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wurden in der Neuausrichtung zusammengefasst, um die Ausbildung zu modernisieren und attraktiver zu machen. Gerade als regional verwurzelter Mensch sei es wichtig, die richtigen Leute für diesen Beruf zu begeistern, um letztlich eine Antwort auf den derzeit vorherrschenden Pflegenotstand parat zu haben. Daher der Appell an die Elternschaft, bei jungen Menschen für den Pflegeberuf zu werben.

Aber auch in anderen Berufen fehle der Nachwuchs - so sei angesichts der Tatsache, dass bis 2030 rund 30.000 zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher gebraucht würden, den jungen Menschen zu vermitteln, dass dies ein „Beruf mit absoluter Zukunftsperspektive“ sei, so Rainer Leuthner.

Ferner entwickle sich das Sozialwissenschaftliche Gymnasium und das Ernährungswissenschaftliche Gymnasium positiv, was die Schülerzahlen betreffe. Auch die Kooperation mit den Realschulen führe dazu, dass sich viele Schülerinnen und Schüler nach dem mittleren Bildungsabschluss dazu entschließen würden, die Fritz-Erler-Schule zu besuchen.

Positiv sei ebenso hervorzuheben, dass sämtliche Auslandsfahrten stattfinden können, die während der Pandemie ausgesetzt werden mussten.

Ansonsten sei an der Fritz-Erler-Schule kräftig investiert worden – so wurde unter anderem der Physikraum für 80.000 Euro umgebaut, um einen modernen naturwissenschaftlichen Unterricht anbieten zu können.

Mit Sorge hingegen blickt Schulleiter Leuthner auf die Entwicklung der Sportstätten, insbesondere der Kreissporthalle und hofft, dass diese für den Schulsport offen bleiben kann. Sport und Bewegung sei wichtig für die jungen Menschen und nicht zuletzt auch prüfungsrelevant.

Zuletzt sei erfreulich, dass die Schule entgegen dem Landestrend eine positive Entwicklung der Schülerzahlen verzeichnen könne – so besuchten derzeit 1.468 Jugendliche die Schule, die von 120 Lehrkräften unterrichtet würden. Nach Überwindung der „Corona-Herbstwelle“ an der FES sei dies nun auch wieder im Normalbetrieb möglich. Grundsätzlich sei der Unterricht an der Schule natürlich auch durch die zahlreichen Prüfungen innerhalb der einzelnen Schularten geprägt: So legten im Schuljahr 2021/22 554 Schülerinnen und Schüler eine erfolgreiche Prüfung ab.

Was die Ausstattung der Schülerschaft mit modernen Tablets betrifft, so steuere die Schule auf Vollausstattung zu - vor allem die erfreulichen Rückmeldungen aus Unternehmen und Universitäten zeigten, dass die Vermittlung digitaler Kompetenzen funktioniere und zukunftsorientiert sei. Nicht zuletzt deswegen sei die Schule auch digitale Schule mit einem eigens ausgearbeiteten pädagogischen Konzept und einem professionellen Team, das hausintere Schulungen zum Umgang mit dem Gerät anbietet. Zudem werde man in interaktive Boards und in den „MakerSpace“ investieren, wo projekthaft in Lehr- und Lernsituationen gearbeitet werde kann. Dabei stehen den Schülerinnen und Schülern unter anderem digitale Werkzeuge, Geräte und Software zur Verfügung, die auch in fächerübergreifenden Unterrichtskonzepten angewandt werden können.

Nach den Anliegen der Eltern fanden die Neuwahlen des Elternbeirates statt. Den Vorsitz übernimmt Felicitas Rettenmaier gemeinsam mit ihren beiden Stellvertreterinnen Petra Bastian und Annett Mattes. In der Schulkonferenz wird künftig Reiner Marquardt und dessen Stellvertreter Martin Münch als Vertreter der Elternschaft an den Sitzungen teilnehmen.