Rache oder Vergebung? – „Der Graf von Monte Christo“ BEGEISTERT DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DER KULTUR-AG DER FRITZ-ERLER-SCHULE
Am Freitag, 16. Dezember besuchte die Kultur-AG der Fritz-Erler-Schule die Inszenierung des Abenteuer-Romans „Der Graf von Monte Christo“ in der Tuttlinger Stadthalle.
Die Inszenierung von Theaterlust München erzählt die Geschichte des Seefahrers Edmond Dantès, der Opfer einer Intrige wird und folglich sein Schicksal im Kerker fristet. Nach 14 Jahren gelingt ihm die Flucht und er kehrt als Graf von Monte Christo nach Marseilles zurück, um Rache zu üben – er wird zum Racheengel, der letztlich allerdings erkennt, dass in seinem Herzen der Wunsch nach Vergebung und Frieden siegt.
In der Romanvorlage greift Alexandre Dumas bereits die Themen auf, die uns auch aktuell beschäftigen: Repression, Willkür, Willensstärke und Liebe. Gerade das Theater als Ort der politischen und kulturellen Auseinandersetzung ist bestens dafür geeignet, um diese Thematik zu illustrieren und die Zuschauerinnen und Zuschauer zum kritischen Nachdenken anzuregen.
Theaterlust München hat es also geschafft, Weltliteratur erstmals auch auf die Bühne zu bringen. Die Inszenierung selbst besticht auch durch Live Musik, viel Phantasie und assoziativen Mittel des Theaters.
Autor/in: T. Zepf