Sprungziele
Seiteninhalt

Erstmaliger USA-Austausch ein voller Erfolg

„Die Welt durch die Augen eines Freundes zu sehen, welcher Tausende von Meilen entfernt wohnt, ist für die Programmteilnehmer ein unbezahlbarer Mehrwert in der Entwicklung zu einem Erwachsenen in einer mehr und mehr vernetzten Welt“, fasste Bürgermeister Don Merkes bei seiner Führung durch die Stadt Menasha, einer Kleinstadt im Osten Wisconsins, den Besuch der Schülerinnen und Schüler aus Tuttlingen zusammen.

Von einem unbezahlbaren Erlebnis berichteten auch die 20 angehenden Abiturienten der Fritz-Erler-Schule, die im Rahmen ihres Profilfaches "Internationale Volks- und Betriebswirtschaft" an dem dreiwöchigen USA-Austausch teilnehmen konnten.

Neben der amerikanischen Kultur erlebten die Schülerinnen und Schüler die US-Präsidentschaftswahl aus gegebenem Anlass direkt mit, bekamen sie zudem interessante Einblicke in den schulischen Alltag an der örtlichen High School.

Im Vorfeld ihres High-School-Besuchs akklimatisierten sich die Schülerinnen und Schüler drei Tage lang in Chicago. Neben diversen kulinarischen Erfahrungen standen dort einige Hauptattraktionen wie das Cloud Gate, der Willis Tower sowie ein Besuch des altehrwürdigen Chicago Theaters an. Während ihres Aufenthalts an der High School besuchten die Gymnasiasten verschiedenste Kurse, darunter den von Partnerkoordinatorin Kari Flenz unterrichteten Deutschkurs.

USA_2016_2
Ziel war es eben auch, die amerikanischen Austauschschüler dabei zu unterstützten, ihre Deutschkenntnisse zu verfestigen und im Gespräch mit Muttersprachlern weiter auszubauen. Außerunterrichtlich unternahmen die Teilnehmer Ausflüge zu einer lokalen Farm, zur Hauptstadt Madison, mit Führung durch das Capitol und die Universität von Wisconsin, sowie dem Besuch des Stadions der Green Bay Packers, wo sich die Austauschpartner besser kennen lernen konnten.

„Was diese Erfahrung so einzigartig macht ist, dass viele Freundschaften entstehen, die weit über die Schulzeit hinaus Bestand haben werden“, berichtete Flenz aus Erfahrung über einen weiteren positiven Nebeneffekt des Austauschprogramms. Mit großem Eifer organisiert und begleitet wurde der Austausch von den beiden Englischlehrkräften Marion Winker und Thomas Drechsler, die wie ihre Schüler mit großer Vorfreude dem im kommenden Juni stattfindenden Gegenbesuch der amerikanischen Austauschpartner entgegenfiebern.