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Mit dem Kompass in die Zukunft – Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik feiern ihren Abschluss

Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung wurden am 15. Juli die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik (FSSP) der Fritz-Erler-Schule verabschiedet. Im festlich gestalteten Rahmen feierten Familien, Freunde und Lehrkräfte gemeinsam mit den jungen Fachkräften den erfolgreichen Abschluss einer intensiven Ausbildungszeit...

Nach der Begrüßung und den Grußworten der Schulleitung durch den stellvertretenden Schulleiter StD Thomas Postatny, standen vor allem die Leistungen und der gemeinsame Weg der Absolventinnen und Absolventen im Mittelpunkt. Ein besonderer Dank galt dabei allen Wegbegleitern, die während der vergangenen Jahre unterstützt haben: den Eltern, Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten, Freunden und Lehrkräften. Ebenso wurden die besonderen Beiträge von Abteilungsleiterin Thea Annett Simonn, den Klassenleitungen Frau Kolpe, Herrn Wibiral und Frau Murthum (Klassenleitung BP) sowie Herrn Drum für die Organisation der Prüfungen gewürdigt.

Nach drei anspruchsvollen Ausbildungsjahren konnten die Absolventinnen und Absolventen nun stolz auf das Erreichte zurückblicken. Insgesamt 62 Schülerinnen und Schüler erlangten den Abschluss „Bachelor Professional im Sozialwesen“, davon 43 in der klassischen Ausbildungsform und 19 im praxisintegrierten Modell (PIA). 43 angehende Erzieherinnen und Erzieher starten nun in ihr Berufspraktikum auf dem Weg zur staatlichen Anerkennung. Zusätzlich erwarben 11 Absolventinnen und Absolventen die Fachhochschulreife. Für besondere schulische Leistungen wurden 26 Lobe und drei Preise vergeben.

In ihrer Abschlussrede blickte Abteilungsleiterin Thea Annett Simonn auf den gemeinsamen Weg der vergangenen drei Jahre zurück. Sie erinnerte daran, dass die Ausbildung viele Herausforderungen bereithielt: Unterricht, Praxisphasen, Praxisbesuche, Facharbeiten, Präsentationen, Kolloquien sowie schriftliche und mündliche Prüfungen verlangten den Schülerinnen und Schülern viel Einsatz, Durchhaltevermögen und Organisationstalent ab.

Als Symbol für den weiteren Berufsweg gab Simonn den Absolventinnen und Absolventen einen Kompass mit auf den Weg. Dieser stehe für das erworbene Fachwissen, die pädagogische Haltung und die Werte, die künftig Orientierung geben sollen. Ein Kompass zeige nicht immer den einfachsten Weg und verhindere keine Umwege – er helfe jedoch dabei, die Richtung nicht zu verlieren. Gerade im Beruf der Erzieherin und des Erziehers gehe es darum, Kindern Orientierung, Vertrauen und Sicherheit zu geben. Nicht Perfektion sei entscheidend, sondern die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und Kinder auf ihrem eigenen Weg zu begleiten.

Für herausragende Leistungen wurden Isabel Kern aus der PIA-Klasse mit einem Notendurchschnitt von 1,09 sowie Dilber Cabaci (PIA), Lea Dekarz (OK2) und Mara Neitzel (OK2) mit jeweils 1,63 als Jahrgangsbeste ausgezeichnet. Für ein mit „sehr gut“ abgeschlossenes Berufspraktikum erhielten außerdem Samira Fähling und Jana Schumacher eine besondere Würdigung. Auch 21 Berufspraktikanten haben nun ihren beruflichen Abschluss erreicht, zwei davon mit der Traumnote 1,0 – Samira Fähling und Jana Schuhmacher.

Die Fritz-Erler-Schule gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen für ihre berufliche Zukunft viel Freude, Erfolg und die nötige Orientierung, um jungen Menschen auf ihrem Lebensweg verlässlich zur Seite zu stehen.

Autor/in: T. Postatny