Erleben und Erlernen von Demokratie – die Juniorwahl 2025 an der Fritz-Erler-Schule
Wahlen sind Organisationsform eines demokratischen Staates und vor allem ein Privileg....
Die Juniorwahl ist ein Schulprojekt das zunächst „Demokratie und Wahlen“ im Unterricht thematisiert, die Schülerinnen und Schüler organisieren den Ablauf der Wahl selbst und abschließend geht es an die Wahlurne. Bundesweit haben sich zur Bundestagswahl 2025 über 7.200 Schulen und rund zwei Millionen Schülerinnen und Schüler an dem Projekt beteiligt, so auch die Fritz-Erler-Schule.
Vier Klassen des Beruflichen Gymnasiums haben in der Woche vor der Bundestagswahl gewählt.
In der Zweitstimme wurde mit 25,6 Prozent DIE LINKE stärkste Kraft, gefolgt von der AfD mit 23,2 Prozent. CDU, FDP und BSW lagen gleichauf mit 11 Prozent. Die SPD folgte mit 6,1 Prozent. Abgeschlagen von den sonstigen Parteien landen die Grünen auf den hinteren Plätzen mit einem Wahlergebnis von 3,7 Prozent. Das Direktmandat über die Erststimme hat, wie in der realen Wahl, Maria-Lena Weiss von der CDU gewonnen.
Die Teilnahme an der Juniorwahl ist eine Vorbereitung auf die zukünftige politische Partizipation. Schön, dass über 80 Prozent der Wahlberechtigten der Fritz-Erler-Schule sich aktiv am demokratischen Prozess beteiligt haben.
Nadine Hermann
Autor/in: N. Hermann