Schwein gehabt?
Am 7. Februar 2025 besuchte der Biologie-Kurs der Jahrgangsstufe 1 das IKG, um eine Gelelektrophorese durchzuführen...
Nach einer kurzen Begrüßung und einem freudigen Wiedersehen zwischen Herrn Weiss und seinem ehemaligen Biologie-Lehrer, Herrn Münster, ging es direkt mit einer Einführung in das Verfahren der Gelelektrophorese los. Die Gelelektrophorese ist eine Labortechnik, die zur Trennung von Molekülen wie DNA, RNA oder Proteinen anhand ihrer Größe und Ladung verwendet wird. Dabei werden die Moleküle durch ein Gelmedium bewegt, auf das eine elektrische Spannung angewendet wird. Kleinere Moleküle wandern schneller durch das Gel als größere, was zu einer Auftrennung in sogenannte Banden führt, die anschließend analysiert werden können.
Als es dann an die praktische Arbeit ging, erhielten die Schüler fünf Fleischproben sowie eine unbekannte Probe, die sie bestimmen sollten. Nachdem die Proben präpariert waren, durften die Schüler diese parallel in das selbst hergestellte Gel auftragen. Doch was kam heraus? Nun, zunächst hieß es warten. Die 20 Minuten wurden jedoch bestens genutzt, dank der „Meister-Konditoren“, die ihre Freizeit dafür verwendeten, das Biologie-Team zu verköstigen.
Nach der köstlichen Pause stand endlich die Auswertung an. Es war erstaunlich, wie selbst kleinste Ungenauigkeiten zu signifikanten Unterschieden in den Ergebnissen führen konnten. Dennoch gelang es jeder Gruppe, die unbekannte Probe zu identifizieren. Aber war es Schwein? Oder Rind? Oder doch etwas ganz anderes? Interessanterweise kam bei jeder Gruppe ein anderes Ergebnis heraus, was zu weiteren Rätseln anregte.
Insgesamt hatten wir alle viel Spaß und verbrachten einen schönen Nachmittag. Am meisten Freude bereitete uns jedoch der gesamte praktische Prozess – obwohl die Kuchenpause und die Gespräche natürlich nicht ganz unbedeutend waren! Besonders spannend war es, die verschiedenen Proben in die Taschen des Gels zu füllen und am Ende zu sehen, welche bekannte Probe mit der unbekannten Probe übereinstimmte.