Erfolgreiche Teilnahme am Landesfinale von Start-up BW Young Talents
Kurz vor den Pfingstferien erhielten vier Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums unserer Schule eine erfreuliche Überraschung: Sie wurden zum Landesfinale des Wettbewerbs „Start-up BW Young Talents 2026“ nach Stuttgart eingeladen....
Die Qualifikation war das Ergebnis eines Workshops zur Unternehmensgründung, der bereits im Oktober 2025 an der Fritz-Erler-Schule stattfand. Nach mehreren Online-Vorbereitungstreffen war es schließlich am Freitag, 26. Juni 2026, soweit: Evelyn Hanke, Nico Biesinger, Nelio Rothfelder und Ahmad Haj Khalaf machten sich gemeinsam auf den Weg nach Stuttgart.
Pünktlich erreichte das Team mit der Bahn das Haus der Wirtschaft, wo die Finalveranstaltung stattfand. Nach der Begrüßung durch das Start-up-BW-Team blieb zunächst Zeit für letzte strategische Absprachen zur Präsentation der Geschäftsidee sowie für die Grußworte von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.
Mit Beginn der Präsentationen stieg die Spannung merklich. Jedes der zehn Finalteams hatte drei Minuten Zeit, seine Geschäftsidee in einem sogenannten Elevator Pitch vorzustellen. Anschließend beantworteten die Teilnehmenden die Fragen einer Fachjury.
Das Team „GreenGain“ überzeugte mit einer innovativen Idee zur nachhaltigen Energiegewinnung: Fahrradergometer sollen während des Trainings Strom erzeugen, mit dem beispielsweise Smartphones oder Powerbanks aufgeladen werden können. Die vier Schülerinnen und Schüler präsentierten ihr Konzept souverän und beantworteten die Fragen der Jury mit großer Sachkenntnis und Engagement.
Bei der anschließenden Siegerehrung wurden alle zehn Teams aus Baden-Württemberg für ihre kreativen Ideen und ihren Einsatz gewürdigt. Auch wenn es für das Team unserer Schule am Ende nicht zu einem Platz auf dem Siegerpodest reichte, war die Teilnahme am Landesfinale ein großer Erfolg und eine wertvolle Erfahrung.
Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Begegnungen und wichtigen Erfahrungen im Bereich Unternehmensgründung traten die Schülerinnen und Schüler schließlich die Heimreise an. Aufgrund von Zugverspätungen erreichte die Gruppe Tuttlingen erst mit mehreren Stunden Verspätung – an einem der heißesten Tage dieses Sommers. Die Begeisterung über das Erlebte überwog jedoch die Strapazen der Rückreise deutlich.
Autor/in: S. Rüdiger